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Willy-Schniewind-Mannschaftspreis: 3. Spieltag im GC Bad Salzuflen

von Dr. Peter Schütze

David Smolin nahm Abschied von einem schönen Traum. „Nach den Ergebnissen von Bad Salzuflen dürften wir mit dem Aufstieg in die erste Liga nichts mehr zu tun haben“, zog der Leitwolf des DGC-Teams das Fazit aus der dritten Runde des Schniewind-Wettbewerbs – und keiner im Dortmunder Golfclub wollte dem Routinier widersprechen.

Eigentlich waren die Dortmunder in dem ostwestfälischen Staatsbad angetreten, den Abstand zu den vor ihnen stehenden Mannschaften zu verringern. Doch dieses Vorhaben misslang, denn zum einen präsentierten sich die Gastgeber (9,1 über CR-Wert) und überraschend auch der Aufsteiger Duisburg (15,8) in glänzender Verfassung, zum anderen blieb das Ensemble aus der Reichsmark hinten den eigenen Erwartungen zurück. Mit 35,8 Schlägen wurde es nur Vierter in der Tageswertung und blieb auch mit 119,8 Vierter im Gesamtklassement hinter Duisburg (78,8), Bad Salzuflen (88,1) und Wasserburg-Anholt (111,8), allerdings einem 19-Punkte-Polster zum Fünften, dem GC Teutoburger Wald.

„Der Platz in Bad Salzuflen hat seine Tücken; denn die Grüns sind durchzogen mit unberechenbaren Breaks. Damit bin z. B. ich - wie viele andere Spieler auch - gar nicht zurecht gekommen“, analysierte Smolin die Problematik des Kurses am Schwaghof. „Die Einheimischen haben ihre Platzkenntnis optimal genutzt, und auch Duisburg hat sehr stark aufgetrumpft.“

Salzuflen belegte die ersten drei Plätze der Einzelwertung, die Alexander Hafer mit einer Eins-unter-Runde bei vier Birdies gewann, und brachte ebenso wie Duisburg vier Spieler unter die ersten zehn. Dort  konnte sich als bester Dortmunder gerade noch David Smolin mit einer 75er-Runde platzieren.

Außer ihm blieben  mit Sebastian Schulze (19. mit drei Birdies zu 78 Schlägen), die Gebrüder Carsten (als Netto-Elfter) und Axel mit ebenfalls 78 Schlägen sowie Veit-Robert Hasselmann (79) unter der 80er-Marke. Hasselmann, am Ende auf Rang 24, begann in beeindruckendem Stil, spielte die ersten neun Löcher mit 36 Schlägen, brauchte aber auf der zweiten Hälfte 43.

Hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück blieben Michael Hegemann (trotz eines Eagles an der 13) mit 81 Schlägen, Wolfgang Horsthemke mit 82 und erst recht Stadtmeister Matthias Tischler, der bei seiner 85er-Runde nur siebenmal par erreichte.

Schlusswort David Smolin: „Unser Ergebnis war nicht schlecht, aber längst nicht gut genug für Gedanken an einen Aufstieg.“

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