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Schniewind: Hegemann spielt Superrunde
Von Dr. Peter Schütze
Die Wachablösung ist knapp gescheitert. Trotzdem gab es im Kreis des Dortmunder Golfclubs nach der zweiten Schniewind-Runde in Münster- Wilkinghege (fast) nur hochzufriedene Gesichter. Mit der Lächerlichkeit von 0,7 Schlägen Rückstand auf den seine Spitzenposition behauptenden GC Wasserburg-Anholt (16,2 über CR) wurde das DOGC-Team (16,9) Tages-Zweiter und blieb auch Tabellenzweiter mit minimalem Abstand zu Anholt. Noch erfreulicher freilich, dass sich von den acht Spieler(inne)n aus Dortmund vier unterspielten und sich Michael Hegemann mit 69 Schlägen spektakulär in den Vordergrund schob.
Kein Wunder also, dass Cheftrainer Ludger Theeuwen strahlte: „Das war schon eine sehr überzeugende Vorstellung mit einigen Klasseleistungen. Ohne das Pech von David Smolin, der sich beim Ausladen seines Bags aus dem Auto verhob und sich kaum richtig bewegen konnte, wären wir wahrscheinlich Erster geworden.“
Trotz seiner Bravourleistung von 69 Schlägen, mit denen er sich um fünf unterspielte, blieb Michael Hegemann der Tagesieg verwehrt. Der Anholter Martin Schlichtenbrede war mit fünf Birdies und einem Eagle noch einen Schlag besser als der 18-jährige Dortmunder Abiturient, der ab dem Wintersemester in Darmstadt Maschinenbau studieren will. Hegemann legte ebenso wie der sich um eins unterspielende Matthias Tischler (eins über) vier Birdies vor, war aber im Endeffekt zwei Schläge vor. 73 Schläge brauchte Axel Tilse, dem an der 15 ein Eagle gelang. David Smolin, wie gesagt gehandicapt, kam wie der RSB-Beste Bastian Schmitz und Mülheims Vorzeige-Dame Nina Birken auf 74 Schläge.
„Viel Freude gemacht hat mir wiederum Jasper Schürmann“, lobte Theeuwen den 14-Jährigen, der sich mit 76 Schlägen um zwei unterspielte. Dabei lag er nach sechs Bahnen schon sechs über, machte dann aber kaum noch Fehler. Theeuwen: „Jasper spielt anfangs immer zuviel mit dem Kopf.“ Mit 82 kam auch noch Anna Gehlen-Volbert in die Wertung, die Veit-Robert Hasselmann (81) und die mit den Grüns hadernde Andrea Marx (83) verpassten.
Schlusswort von Luder Theeuwen: „Bei Leistungen, wie in Münster gezeigt, gibt es zwischen Wasserburg-Anholt und uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum letzten Spieltag.“ Hoffentlich mit einem Happy End für den DOGC.
