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Schniewind: Mit Heimvorteil zum ersten Tagessieg

Der Heimvorteil kann Gold wert sein. Diese golferische Binsen-Wahrheit bestätigte sich ein weiteres Mal auf dem Reichsmark-Kurs. Hier feierte der Dortmunder Golf-Club als Gastgeber der vierten Schniewind-Runde seinen ersten Tagessieg. Auch der in den Mittagsstunden einsetzende Dauerregen tat sein Übriges dazu; denn bei diesen Witterungsverhältnissen zahlte sich Platzkenntnis besonders aus.
 
Das DGC-Team setzte damit seine guten Vorsätze um, überflügelte Wasserburg-Anholt und  übernahm den dritten Platz. Trotz dieses leichten „Vormarsches“ fand David Smolin ein winziges Haar in der Suppe. „Im Allgemeinen bin ich nicht unzufrieden, aber ich hatte mir doch für unsere Mannschaft ein noch besseres Ergebnis erhofft.“ Die Zielsetzung für die zwei verbleibenden Aufgaben in Wasserburg-Anholt und Bochum heißt (nach Smolin): den 3. Platz sichern und - wenn sich eine Chance ergibt - auch Bad Salzuflen und Duisburg noch einmal attackieren.
 
Angesichts der widrigen Witterungsverhältnisse konnten sich die Ergebnisse im Wannebachtal durchaus sehen lassen. Tagessieger war der mit sechs Birdies, davon vier auf den ersten neuen Bahnen, aufwartende Julian Kunzenbacher vom GC Teutoburger Wald. Mit 70 Schlägen lag die Nummer 27 der deutschen Amateur-Rangliste zwei unter Par und zwei Schläge vor David Smolin. „Bei langen Putts hat mir die Nässe einen Strich durch die Rechnung gemacht, sonst lief es bei mir ganz gut“, bilanzierte Dortmunds Paradespieler.
 
Ein starkes Ergebnis lieferte auch Michael Hegemann ab. Wenige Tage vor seinem 18. Geburtstag  kam er mit 74 Schlägen ins Clubhaus, war damit Tages-Fünfter und um einen Schlag besser als der zum C-Kader des DGV zählende Duisburger Yannick Gumowski, der immerhin auf Platz 22 der Verbands-Rangliste steht.
 
Mit 41 Schlägen auf den zweiten neun Bahnen, die allgemein als die leichteren gelten, musste Stadtmeister Matthias Tischler in ein 79er-Score einwilligen. Ebenso erging es Carsten Tilse, für den die 79 jedoch ein überaus respektables Ergebnis waren. Damit war er um zwei Schläge besser als sein Bruder Axel, der anfangs gar keinen Rhythmus fand, sich auf den zweiten neun Bahnen aber auf 37 Schläge steigerte. Zwischen den Tilse-Brüdern lag Veit-Robert Hasselmann mit 80 Schlägen. Stefan Lentz  (82) konnte nicht ganz an seine zuletzt bei den Herren-Nachmittagen gezeigten Leistungen anknüpfen.
 
Andrea Marx, für Wolfgang Horsthemke ins Team gerückt, hatte Probleme an den Par-4-Bahnen 5, 11 und 14, wo sie jeweils acht Schläge benötigte und damit auf ein für sie unakzeptables Endergebnis von 89 kam.

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