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Schniewind-Team: „Ohne zwei“ alle positiv überrascht

GC Wasserburg-Anholt

Von Dr. Peter Schütze

Der Captain nannte es „ein großartiges Ergebnis“, der Präsident war „glücklich“ und übermittelte „ein Riesenkompliment“ an die Mannschaft – da musste Besonderes geschehen sein. In der Tat: Im vorletzten Schniewind-Wettkampf in Wasserburg-Anholt erspielte sich die Mannschaft des Dortmunder Golf-Clubs ohne ihre zwei Asse David Smolin (Urlaub) und Matthias Tischer (auf Studienplatz-Suche in Kalifornien) den mit Bad Salzuflen geteilten zweiten Rang (35,5 Schläge über CR-Wert) hinter dem souveränen Gastgeber (29,2). Trotz dieses außergewöhnlich guten Ergebnisses konnten die Dortmunder nicht verhindern, dass sie in der Tabelle von Wasserburg-Anholt um fünf Schläge überflügelt und auf den vierten Platz verwiesen wurden.

„Doch schon am kommenden Sonntag beim Saison-Finale in Bochum können wir zurückschlagen“, gibt sich Veit-Robert Hasselmann angriffslustig. „Wenn es gut

läuft, ist sogar noch der derzeit von Niederrhein Duisburg gehaltene zweite Platz drin; denn die sind auch nur zehn Schläge von uns entfernt.“ Der Optimismus der Dortmunder gründet sich auch auf die Tatsache, dass am kommenden Wochenende David Smolin wieder mit von der Partie ist.

Auch ohne den Stadt-Champion und Clubmeister Tischler schlug sich der DGC  respektabel.  Ihre Besten waren Michael Hegemann und überraschend Carsten Tilse mit je einer 74er-Runde, die immerhin zum fünften Brutto-Platz reichte. Tages-Bestleistung erzielte Julian Kunzenbacher vom GC Teutoburger Wald mit eins unter. Auch Veit Hasselmann war mit seinen 76 Schlägen „durchaus zufrieden“, zumal er trotz gewachsener beruflicher Belastung seinen Leistungsstandard und sein Handicap, derzeit 3,8, halten konnte.

Debütant Ludwig Volbert rechtfertigte seine Berufung ins Team voll und ganz. Der gerade 15-jährige lag lange Zeit geradezu sensationell gut, fiel erst auf den letzten fünf Bahnen ein wenig ab, kam aber mit beachtlichen 80 Schlägen ins Clubhaus. Damit war er um einen Schlag besser als Stefan Lentz und gar fünf als Sebastian Schulze. Der Mut von Head-Pro Ludger Theeuwen, den Junior zu nominieren, war alles andere als ein Fehlschlag. Die in diesem Jahr zum zweiten Mal im Schniewind-Team eingesetzte Stadtmeisterin Ilka Wolf spielte eine 80er-Runde. 

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