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NRW-Meisterschaften: Am zweiten Tag hält Andrea Marx mit
Von Peter Schütze
Die Lorbeeren hingen hoch. Bei den NRW-Meisterschaften der allgemeinen Klasse, die am ersten August-Wochenende im GC Teutoburger Wald (Damen und Herren) und am Möhnesee (Jungsenioren/innen) ausgetragen wurden, hatte das relativ kleine Aufgebot des Dortmunder Golf-Clubs mit den Entscheidungen um die Titel nichts zu tun.
Am besten schlug sich das DGC-Trio der Jungseniorinnen. Hier erreichte Andrea Marx in der gemeinsamen Brutto-Wertung von männlichen und weiblichen Teilnehmer(innen) den zehnten Rang, war aber in der reinen Frauen-Wertung hinter den beiden Schmitzhof-Vertreterinnen Susanne Dieners (75 + 74) und Sylvia Wilms (75 + 75) Dritte. Andrea Marx hatte am ersten Tag mit einer 83er-Runde keinen guten Start, steigerte sich aber am verregneten Sonntag bei viel schlechteren äußeren Bedingungen mit 76 Schlägen auf die drittbeste Damen-Runde. Das brachte sie noch auf den sechsten Netto-Platz.
In dieser Wertung landete Anja Kettelhack noch vor ihr. Die Golf-Woche-Ruhr-Gewinnerin begann mit starken 78 Schlägen, konnte diesen hohen Standard aber auf der zweiten Runde nicht halten. Dort standen 85 Schläge für sie zu Buche und letztlich Rang 13 in der Gesamtwertung. Mit 163 Schlägen war sie aber nur um einen schwächer als Castrops vom Handicap (3,6) viel höher einzuschätzende Dorothea Mosgalik.
Katja Richter kam am ersten Tag mit 84 Schlägen vom Platz, erwischte dann aber einen rabenschwarzen zweiten Durchgang, in dem sie auf den 18 Löchern nur dreimal par erreichte. Die 95 Schläge summierten sich zu einem 179-Score – Platz 49 in der Totalwertung.
In Halle am Teutoburger Wald nahmen nur zwölf Damen den Titelkampf auf, den Rachel Heuvel (Schmitzhof) mit Runden von 74 und 77 überlegen für sich entschied. Da war auch die DGC-Open-Gewinnerin Nina Birken aus Mülheim (156) ohne Chance. Das galt erst recht für Dortmunds Stadtmeisterin Ilka Wolf, der fehlende Spielpraxis anzumerken ist. Am ersten Tag verdarb sie sich mit 49 Schlägen auf den ersten neun Löchern (39 auf den zweiten) den Score, am Sonntag war sie zwei Schläge besser. Aber insgesamt reichte es für Ilka nur zum achten Rang.
