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Jugend: Aufsteiger wird Gruppensieger – eine Sensation

Von Dr. Peter Schütze

An diesen Erfolg hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht geglaubt: Im ersten Jahr Zugehörigkeit zur Regionalliga katapultierte sich die Jugend des Dortmunder Golfclubs gleich zum Gruppensieg. Die Prophezeiung von Trainer Stefan Wittkop, dass da eine „golden generation“ heranwachse, war offensichtlich nicht zu weit hergeholt. Die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von etwa 15 Jahren hat sich prächtig entwickelt, von ihr ist in naher und weiterer Zukunft noch einiges zu erwarten.

Mit einer bärenstarken Leistung verteidigte die Mannschaft die am vorletzten Spieltag errungene Tabellenführung beim hartnäckigsten Kontrahenten, dem GC Paderborner Land. Schlaggleich mit den ostwestfälischen Gastgebern teilten sich die beiden besten Teams der Gruppe den Tagessieg. Die erreichten 37,5 über CR waren das beste Ergebnis seit vielen Jahren. „Die Jungen wussten, dass es im Paderborner Land ein wichtiger Tag sein würde. Sie waren voll motiviert, dabei auch sehr konzentriert und sind dafür belohnt worden“, zollte Captain Achim Schürmann der Mannschaft hohes Lob. Sie hat ihre Position als eine der stärksten in NRW glänzend behauptet. Die besten sechs Teams in NRW treffen sich im September in Essen zum großen NRW-Finale.

Die Basis für den Erfolg in Paderborn legte Ferdinand Volbert, der die richtige Mischung zwischen aggressivem und taktisch klugem Spiel gefunden hat und sich mit einer 74er-Runde unter den besten Drei mit Niklas Jacobi (Haan) und Sven Zimmermann (PL) befand.

Sein Bruder Ludwig, dem auf der Bahn zehn sogar ein Eagle gelang, kam mit sieben über ein, Jasper Schürmann, der etwas mit seinem Schwung haderte, sich aber durchkämpfte, stand ebenso mit 79 Schlägen zu Buche, die auch Max Demgen hinlegte. Er hatte die erste Hälfte par bestritten, verlor dann aber auf den letzten Löchern einige Schläge. Thilo Pietzsch (81) unterspielte sich, weil er im Schlussspurt starke Nerven zeigte. Markus Lotte erwischte einen schwachen Start, lag nach zwei Bahnen schon fünf über, so dass er mit 88 zufrieden sein musste.

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