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Stadtmeisterschaften der Jugend: Jasper Schürmann souverän zum Titel
Von Dr. Peter Schütze
Ausgang und Ergebnis waren logisch. Mit Jasper Schürmann gewann der Junge die zweite Dortmunder Stadtmeisterschaft, der in dieser Saison die besten Ergebnisse erzielt und - gemeinsam mit Ferdinand Volbert - die größten Fortschritte gemacht hat. Der 15-jährige Gymnasiast hat sich seit Jahresbeginn im Handicap ständig gesteigert, zuletzt auf aktuell 4,3, ist in die Schniewind-Mannschaft berufen worden und hat in den Sommerferien in Schottland gespielt und trainiert. Dass er jetzt die Nachfolge des der Jugend entwachsenen Michael Hegemann als Stadt-Champion angetreten hat, kam trotz der starken Konkurrenz in den eigenen Reihen und durch das RSB-Ass Massimo Iciek eigentlich nicht überraschend.
Aber Jaspers Sieg war souverän. Er spielte an beiden Tagen, sowohl auf dem vertrauten Reichsmark-Kurs (74) als auch auf dem Platz des Royal St. Barbara´s GC (76), die besten Runden. Bestechend bei seiner Vorstellung daheim seine Konstanz. 14mal spielte er par oder besser und meisterte auch nervenstark die Runde in Brackel erfolgreicher als der wenige Tage zuvor gekürte Stadt-Champion Tim Uffelmann oder Michael Hegemann, die beide freilich unter erheblich schwierigeren Witterungsverhältnissen spielen mussten.
Jasper hatte am Ende mit 150 Schlägen sieben Schläge Vorsprung vor dem zweitplatzierten Massimo Iciek (79 + 78), der sich wiederum die dreiköüfige Verfolgerschar Marcus Lotte, Ludwig Volbert und Thilo G. Pietzsch gerade noch vom Hals halten konnte. Mit-Favorit Ferdinand Volbert hatte schon am ersten Tag alle Titel-Chancen eingebüßt, weil ihm auf seiner 86er-Runde die Konstanz fehlte. So halfen ihm auch die 78 Schläge am Hesslingsweg nichts mehr, er wurde Siebter.
Erfreulich für den DOGC die Netto-Bilanz: Mit Pietzsch, Lotte und Ludwig Volbert landeten drei Spielers dieses Clubs vorn. Auch Netto B fiel an den 13-jährigen Paul Sybrecht. Clara Burmann, Brutto-Fünfte, wurde hier Dritte.
Bei den Mädchen erfüllten sich die Titelhoffnungen von Constanze Weber nicht. Als Handicap-Beste gestartet, verpasste sie den Sieg um einen Schlag. Nach 85 + 88 war die für Castrop-Rauxel spielende Hannah Lena Maschong mit 172:173 besser. Auf dem dritten Platz landete die Vorjahrsgewinnerin Lina Renkhold (93 +88).


