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1. Jugend-Stadtmeisterschaften

Michael Hegemann erfüllt Favoriten-Pflicht

Es kam alles so, wie es kommen sollte: Michael Hegemann, aufgrund seines exzellenten Handicaps (1,8) und seiner Erfahrung ohnehin Top-Favorit, kürte sich bei den erstmals ausgetragenen Jugend-Stadtmeisterschaften zum Champion. Am ersten Tag der auf 36 Löcher ausgelegten Titelkämpfe konnte RSB-Konkurrent Massimo Iciek auf heimischem Kurs noch mithalten, doch in der Reichsmark zog Hegemann dann seinem zwei Jahre jüngeren Rivalen um fünf Schläge davon.

„Es geht“, beantwortete der 18-jährigeStadtmeister die Frage, wie er denn mit Leistung und Ergebnis des Turniers zufrieden sei. „Am ersten Tag war mein kurzes Spiel nicht gut, am  zweiten lief es besser, aber wie in der ganzen Saison nicht optimal“. Mit 78 und 76 Schlägen blieb der Gymnasiast, der mit den Leistungsfächern Mathematik und Physik nach dem Abitur im nächsten Frühjahr die Universitätsausbildung zum Wirtschafts-Ingenieur beginnen will, unter seinen eigentlichen Möglichkeiten.

Auf den Brutto-Plätzen hinter Hegemann und Iciek folgten weitere DGC-Spieler: Jasper Schürmann schob sich mit der viertbesten Tages-Runde (83) noch an dem auf dem RSB-Kurs mit 81 Schlägen stark auftrumpfenden Thilo Gereon Pietzsch vorbei, der wiederum sechs Schläge besser lag als Marcus Lotte.

Im Feld der 29 Jungen, von denen immerhin elf mit einstelligem Handicap antraten, standen Schürmann und Pietzsch auch auf dem Netto-Treppchen, wo ganz oben jedoch Richard van Zwoll rangierte. Das DGC-Trio in der B-Kategorie hieß Maximilian Al-Bazaz, Paul Knappmann und Maximilian Scholl. Dahin folgte Clara Burmann, die in Abwesenheit von Constanze Weber als einziges Mädchen die Farben des Dortmunder Golf-Clubs vertrat.

Sie konnte den Dreifach-Sieg des Royal Saint Barbara´s GC nicht verhindern. Ihn machten die 15-jährige Lina Renkhold, die nach dem ersten Tag noch führende Stephanie Walther und Ylvi Renkhold perfekt.

Stefanie Brand-Geers, auf deren Initiative diese Stadtmeisterschafts-Premiere unter Sponsorschaft von Mercedes Benz und BMW zustande kam, und ihre RSB-Kollegin Evy Renkhold zogen ein positives Fazit „dieses ersten Versuchs, für die Jugend ein Stadt-Championat auf die Beine zu stellen“. Mit der Teilnehmerzahl seien sie als Organisatoren vollauf zufrieden. „Bei den Mädchen kann der Dortmunder Golf-Club einfach nicht mehr Teilnehmerinnen stellen, da sind die meisten Mädchen noch nicht reif für ein Turnier“, stellte  Jugendleiterin Brand fest. „Im nächsten Jahr kann das schon besser aussehen.“ Auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Mädchen hofft auch Evy Renkhold beim RSB.

Organisatorisch, von der Stimmung und Spielfreude der Teilnehmer(innen) war die Premiere jede Wiederholung wert. Auf ein Neues 2011!

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