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1. Hot Summer Night Party - 6500 Euro für Schule in Tunesien
von Dr. Peter Schütze
Die letzten Gäste ging um halb fünf – in der Früh wohlgemerkt. Sie nützten die 1. Hot Summer Night Party, veranstaltet vom Gastronom des Dortmunder Golfs-Clubs Jediidi Bourbaker, buchstäblich bis zur letzten Minute, auch wenn sie wegen eines über den Süden der Stadt niedergehenden Sommergewitters die letzten eineinhalb Stunden 90 Minuten statt auf der Terrasse im Clubraum verbringen mussten. Das tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch.
Diese Benefiz-Party, zu der sich schon im Vorfeld 300 Personen angesagt hatten und noch weitere 40 über die Abendkasse hinzukamen, war ein voller Erfolg. Die Erwartungen von Organisator „Didi“ Bourbaker wurden mehr als erfüllt. Auf den Erlös von 6500 Euro für die Grundschule „Hattous“ in Hammamet durfte er mächtig stolz sein, zumal er von allen Seiten Lob für seine Initiative erhielt. So sagte DGC-Präsident Alfred Voßschulte jun.: „Diese Veranstaltung ist eine der wichtigsten, die in den vergangenen Jahren in unserem Club stattgefunden haben. Und die große Resonanz unserer Mitglieder zeigt, dass sie für eine gute Sache immer ein offenes Herz haben.“
Die Party, zu deren Gelingen maßgeblich ein teilweise tunesisches Barbecue, die Live-Musik von Winnie Appel, eine Tombola mit einer Reise nach Dubai als Hauptgewinn und ein Feuerwerk beitrugen, fand auch bei den aus Bonn angereisten Vertretern der tunesischen Botschaft großen Anklang. Konsulin Froua Hanana und der stellvertretende Generalkonsul Abdelkrim Hanana verabredeten, dass sie schon in Kürze in den Dortmunder Golfclub zurückkehren wollen, um gemeinsam mit Präsident Voßschulte und Boubaker das Projekt in Hammamet organisatorisch voranzutreiben.
Nach Boubakers Vorstellungen soll in „Hattous“ ein Schulungsraum für Computer-Unterricht eingerichtet werden. Besonders hilfreich dazu werden sechs Computer sein, die die Firma Materna zur Verfügung stellt Außerdem sollen in der Schule in Hammamet ein Speiseraum für die Kinder sowie ein Garten eingerichtet werden. „Bis Februar 2011 soll das Projekt abgeschlossen sein“, hofft Boubaker, „die Kinder in den Genuss der neuen Einrichtungen kommen.“
