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„Goldene Generation“ soll DOGC an NRW-Spitze führen

„Goldene Generation“ soll DOGC an NRW-Spitze führen

(Dr.P.Schütze)

Dieser Superlativ weckt große Hoffnungen: Mit einer sehr jungen Mannschaft– sie ist, berechnet auf den 1. Mai als Stichtag, im Durchschnitt genau 15 Jahre jung – geht die Jugend des Dortmunder Golf-Clubs in die Regionalliga-Saison.

Für Stefan Wittkop bedeutet diese Tatsache viel mehr Chance als Risiko: „Sicherlich ist unsere Mannschaft sehr jung, aber nicht zu jung, um in der höchsten Klasse des Verbandes bestehen zu können!“, legt der Pro sich fest.

Er sieht in dem Team großartige Perspektiven für die Zukunft, spricht von ihm sogar als der „goldenen Generation“. Dennoch will er sie nicht mit übersteigerten Erwartungen überfrachten, deshalb ist der Klassenerhalt das Ziel für die  Saison 2011. „Wenn sich mehr ergibt, nehmen wir das gerne mit. Aber zunächst wollen wir uns in der neuen Umgebung etablieren, Erfahrungen sammeln, von Jahr zu Jahr dazulernen, reifen.“ Wittkop hat keine Zweifel, dass dies gelingt, deshalb blättert er auch voller Zuversicht schon Perspektiven der Mannschaft auf: „In zwei Jahren können wir in NRW ganz oben mitspielen. Dazu bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung; und alle müssen mitziehen!“

Dieser Optimismus gründet sich auf das außergewöhnliche Potenzial, das in der blutjungen DOGC-Truppe steckt. Es veranlasst den Trainer zu der mutigen Aussage: „Ich erwarte, dass sich in der kommenden Saison alle Spieler im  Handicap nochmals steigern; eine 5 vor dem Komma wäre eine tolle Sache!“ Das würde bei nahezu allen sieben Jungen und der zum gemischten Team zählenden Constance Weber erhebliche Leistungs-Sprünge bedeuten. Aber die traut Wittkop allen zu: „Das können sie packen, das muss ihr Ziel sein.“

Nach dem Herauswachsen des Leistungsträgers der letzten Jahre, Michael Hegemann,  werden die Karten neu gemischt. Mit Constance Weber (Wittkop: „Eine Spielerin mit wertvoller Erfahrung schon aus der DMM-Mannschaft“) und sieben Jungen hat der Trainer acht Spieler für sechs Plätze zur Auswahl. Folglich müssen immer zwei auf die Bank. Andererseits ist das Achter-Aufgebot auch von Vorteil; denn wenn der eine oder andere Spieler nach oben abgetreten werden müsste, entstehen in der Jugend keine Lücken.

Die Vorbereitungen für die neue Saison sind sehr intensiv, die Voraussetzungen für hohes Leistungsvermögen günstig. Nach einem abwechselungsreichen Wintertraining mit dem Schwerpunkt Fitness ist die Jugendmannschaft im Trainingslager der „Großen“ vor der Saison im Golfresort Hardenberg mit dabei, und Wittkop verspricht sich viel von dieser Vorbereitung: „Da ist systematisches Arbeiten angesagt, und das Zusammensein mit den arrivierten Spielern und Spielerinnen der Clubmannschaften wird sich stark motivierend auf das junge Team  auswirken. Die wollen sich in diesem Kreis zeigen.“

Spieler so zu verbessern, dass sie demnächst in der Clubmannschaft spielen können, ohne dass diese einen Qualitätsverlust erleidet, ist mittelfristig Wittkops zweite große Aufgabe. Ihr stellt er sich mit Kompetenz und Engagement. Da kann „die goldene Generation“ ja nur noch glänzen…

Das ist das Aufgebot der DOGC-Jugend:

  • Constance Weber (Hcp 10,9)
  • Max Demgen 8,6
  • Marcus Lotte 8,9
  • Thilo Gereon Pietzsch 9,5
  • Jasper Schürmann 7,9
  • Ferdinand Volbert 8,3
  • Ludwig Volbert 6,9
  • Marc Walter 7,6

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