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Anpassungen der Golfregularien ab Saison 2012

Für den Bereich des Deutschen Golf Verbandes (DGV) können die gegenüber den EGA-Regelungen geäußerten Befürchtungen des BVGA als grundlos bezeichnet werden, denn der DGV wird etwaige Anpassungen mit Augenmaß umsetzen. Im Einzelnen:

Eine Vorgabenüberprüfung durch den Heimatclub zum Jahreswechsel sehen die in Deutschland angewendeten Vorgabensysteme seit vielen Jahrzehnten vor. Die EGA plant nach Kenntnis des DGV lediglich ein neues computergestütztes Verfahren zur vereinfachten Handhabung durch die Verantwortlichen.
Die Umsetzung soll in Deutschland, wie gewohnt und damit unverändert, in der Hand jeder Golfanlage selbst liegen.

Mit einigen gezielten Änderungen des Competition Stableford Adjustment (CSA) will die EGA den vielen Bedenken an der bisherigen Wirkungsweise Rechnung tragen. Gerade die Mitglieder des DGV hatten ihren Verband gebeten, bei der EGA entsprechenden Einfluss geltend zu machen. Nur bei wirklich außergewöhnlichen Spielbedingungen sollen zukünftig die besonderen Spielbedingungen des Tages berücksichtigt werden. Folge: durchschnittlich 80 Prozent aller vorgabenwirksamen Wettspiele werden von vornherein keine Anpassungen mehr erfahren! Wohl ein richtiger Schritt, der lange gefordert wurde. Die „ungeliebten Minusanpassungen“ bei besonders leichten Spielbedingungen sollen gar auf circa acht Prozent der Wettspiele (im Vergleich zur Einführung des CSA im Jahre 2007 mit noch circa 32 Prozent) zurückgehen. Kommt es künftig in wenigen Fällen noch zu Anpassungen, sollen davon die auf dem Platz erspielten Stableford-Punkte unberührt bleiben („gespielt ist gespielt“). Im Ergebnis vergleichbar, aber stimmiger, soll zukünftig die Pufferzone variieren, daher auch der beabsichtigte neue Name „Pufferzonenanpassung“ (CBA).

Nicht zuletzt wird es, anders als vom BVGA verlautbart, ab 2012 auch nicht etwa ein System geben, wonach Spieler „nur noch mit Ausnahmegenehmigung eines Clubs an Turnieren teilnehmen“ dürfen. Schon bisher registriert die Vorgabenverwaltungs-Software des Heimatvereins, wie viele vorgabenwirksame Ergebnisse ein Spieler spielt. Dies wird, heute und künftig, auf dem Vorgabenstammblatt gesondert ausgewiesen. Sind keine oder kaum vorgabenwirksame Ergebnisse vorhanden (dies nennt die EGA „inaktive Vorgabe“), könnte der Heimatclub, voll und ganz im eigenen Ermessen und genau wie nach der bisher gültigen Regelung, die Teilnahme an der Preiswertung von Wettspielen beschränken. Verbindlich vorgeschrieben wird dies aber durch die neuen Regularien nicht.

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